Dienstag, 31. Juli 2007

Arbeiten schreiten voran

In den letzten Tagen habe ich mich intensiv mit dem schriftlichen Teil befasst. Ich habe mich entschieden, die ganze Arbeit in LaTeX zu schreiben, da es gegenüber Word erhebliche Vorteil bei der Stabilität und Formatierung aufweist, zusätzlich macht es einen wissenschaftlicheren Eindruck. Ich habe bereits einen ersten Entwurf des theoretischen Teils geschrieben. Er umfasst bereits 15 Seiten (jedoch mit vielen von Hand gemachten Abbildung, die aber mindestens so zeitaufwändig waren wie reiner Text zu schreiben) und beinhaltet die Themen Genetische Algorithmen, Neuronale Netze und Physik Simulationen. Dieser Teil ist vollkommen von meiner praktischen Arbeit entkoppelt, das heisst ich beziehe mich sehr wenig auf eigene Erfahrungen und Beobachtungen, sondern bringe einfach die graue Theorie. Ich denke, dass der Kommentar zum praktischen Teil viel umfangreicher ausfallen wird. Dies so, weil ich mit vielen Problemen konfrontiert wurde, die ich ausführlich kommentieren.

Auch habe ich am praktischen Teil (dem Programm selber) weitergearbeitet. Ich habe den Code aufgeräumt, damit er wiederbrauchbarer wurde. Aufgrund dieser Änderungen konnte ich dann relativ rasch einen neuen Roboter implementieren: Genau der gleiche Wurm, einfach mit doppelter Länge (d.h. er besteht aus 8 Elementen mit 7 Verbindungen). Anfangs bereitete es mir recht viele Probleme, da das Verhalten zu chaotisch war (die gleichen Gene lieferten unterschiedliche Resultate bei mehreren Testläufen). Die Fehlerquelle lag bei dem neuronalen Netz: Es waren zu viele versteckte Neuronen vorhanden, die ein sehr chaotisches Verhalten generierten. Indem ich die Anzahl reduzierte, konnte ein stabilerer Bewegungsablauf, der mehr oder weniger immer gleich läuft, erzeugt werden.

Video nach 90 Generationen (Optimum ist noch nicht erreicht!)